Zumindest in meinem schönsten Traum. Dieser Traum blendet natürlich solche Erlebnisse wie den Hochzeitsmarsch aus, an denen man erst mal noch das Clavinova am bereits bereitstehenden Brautpaar vorbeiträgt und dann auf einmal Scheiße spielt, weil man das Ding noch nie direkt nach dreiminütiger 20-kg-Arm-Belastung geprobt hat … der Traum blendet eher wieder beim Gratulieren ein, wie schön es doch war, weil alle nach dem Gottesdienst (wenn man es denn so nennen durfte) nur noch diese unglaublich romantischen Singer-Songwriter Lieder im Kopf hat.

Natürlich darf in dem Traum auch nich fehlen, dass man ganz kurzfristig noch ein Ticket für Switchfoot in Köln bekommt, eines der geilsten Konzerte seines Lebens erlebt und zum Dank einfach noch zweimal mit Jon Foreman abcheckt. Es soll Frauen geben (auch außerhalb des Traumes), die bei so etwas nich ganz so entspannt gewirkt hätten wie ich … aber das würde im Falle eines Musikerlebens natürlich einfach zum Business gehören.

Der Traum würde einen Abstecher nach Ulm machen – in ein traumhaft neues und umwerfendes Tin Roof Studio – wo man den ganzen Tag mit seinen Lieblingsproduzenten raucht, Kaffee trinkt, Musik macht … und nicht zuletzt seinen Sacrety-Kindern zuschaut, wie sie wachsen und reifen, ihnen liebevoll übers Haupt streichelt, Quatsch mit ihnen macht (auch musikalischen) und am ende denkt: „hach – man muss sie doch einfach lieben!“

Schließlich hätte der Traum dann seinen Höhepunkt erreicht, wenn CEiL (wir kennen sie alle aus Episoden wie „kein platz auf dem Treppchen für die Christenbands beim OBNÄR in Magstadt“ (Danke issue!) oder „Sieger der Mittelstufenherzen ungleich Sieger des Contests“ oder “play live – Rocken oder Skifahrn“) heute abend beim „global battle of the bands“-Contest mit Deiner Stimme und einem dicken Brett („Melodien mit Eiern“, wenn ich hierfür grade mal das Stuttgarter Szene Magazin LIFT zitieren dürfte) bei einem Contest bestehen würde.

Um diesen Traum wahr zu machen, wäre es von Vorteil, wenn Du kommst. Ganz ehrlich. Das wird gut.